Kategorie Job

Blogpause

Dienstag, 3. November, 2009

Hallo Ihr Lieben,

da bin ich nun seit einigen Wochen zurück in euren Reihen und muss mich an dieser Stelle für gut 6-7 Wochen relativ verabschieden. In den letzten Tagen hat sich so viel positives getan, das ich die kommenden Wochen verschiedene Dinge priorisiert erledigen muss. Beruflich darf ich kommende Woche für 2 Wochen nach Spanien. Hier wird es mir nur bedingt möglich sein überhaupt zu bloggen.
Nach diesen 2 Wochen bin ich hier vor Ort damit beschäftigt, ein gutes Stück im Beruf einige Weichen zu stellen um weiterzukommen. Dann kommt der Skiurlaub und dann haben wir fast Weihnachten. Dazwischen merke ich, ich habe das flirten auch nicht verlernt. Momentan, genieße ich auch das. Man muss nur seine Grenzen kennen :-)

Mit Sicherheit lasse ich mich bei euch blicken. Werde schön bei euch mitlesen und auch kommentieren. Leider werdet Ihr nur nichts bei mir an neuem Text vorfinden. Ich melde mich. Schöne Wochen wünsche ich bis zu meiner Rückkehr.

Lg Jörg

Heute ist nicht mein Tag..

Donnerstag, 22. Oktober, 2009

Kennt Ihr das, Ihr habt seit Tagen ein mulmiges Gefühl in der Bauchgegend, wisst nicht ganz genau woher das kommt, seit den ganzen Tag gereizt, habt Kopfweh und wisst nicht wie ihr diese innere Einstellung abstellen könnt? Also ich bin eigentlich zu 99 % ein gutgelaunter Mensch der selten “seine Tage” hat. Wirklich selten. Mich beschäftigen momentan aber mehrere Dinge.

Einmal gibt es ein bisschen Stress im Job. Nicht auf mich bezogen sondern ein Teammitglied meines Team´s hat ein echtes Problem das mich wirklich einerseits wütend auf Ihn macht anderseits mich traurig macht weil ich nicht weiss was daraus passieren wird. Ein Teammitglied was ich auf keinen Fall verlieren möchte. Nicht als Mitarbeiter und auch nicht als Mensch.

Dazu gesellt sich weiterhin Stress mit dem Arbeitsamt. Mein Zwillingsbruder (Mehrfachbehindert) ist seit 3 Jahren Arbeitslos. Da er keine Ahnung von Bewerbungen und PC Dingen hat, eine Schulbildung eines 7 klässlers besitzt ist es natürlich umso schwerer einen Job zu finden. Mittlerweile habe ich in den letzten 5 Monaten monatlich 30 Std im Netz verbracht um Stellenanzeigen zu sichten und relativ geeignete Bewerbungen zu versenden. Bei all diesem Aufwand konnte ich bisher nur 287 Bewerbungen versenden. Alles eher Hilfstätigkeiten wie Lagerhelfer, Garten-und Landschaftsbau, Zusteller, Feldarbeiter usw. Letztlich hat er eine geistige Behinderung und eine Sehbehinderung die dazu führt das er vielleicht 10 m weit schauen kann. Mich regt aber am meisten auf, das das Arbeitsamt 3 Jahre keine Einzige Stelle von sich aus vorgeschlagen oder gesucht hat. Jetzt senden sie eine Einzige die 80 km entfernt wäre und erwarten ernsthaft einen Nachweis darüber ob und wann wir uns dort beworben haben. Find ich zum kotzen wenn man bedenkt das Arbeitsamt informiert ist das mein bruder nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu dieser Arbeitsstätte fahren könnte. Zudem finde ich noch schlimmer das es für Behinderte mit geistiger Behinderung keine Weiterbildungsmaßnahmen oder Umschulungsmaßnahmen gibt. Hier merke ich aber auch, unsere Gesellschaft und die Firmen die wir in unserem Land haben sind zu einem Großteil sehr unsozial. Bei 28 Bewerbungen habe ich nur 3 Absagen bekommen. Alle anderen melden sich erst gar nicht.

Naja bis später ich muss jetzt zum Job.

Wochenende – Sohn – Englisch

Freitag, 16. Oktober, 2009

Was soll ich sagen, endlich ist die Arbeitswoche zu Ende. Frühschicht bei mir, bedeutet 5:30 Uhr aufstehen, bis halb vier oder auch vier im Büro. Das alleine mache ich gerne. Diese woche musste ich aber meinen Eltern helfen. Naja, müssen muss man nichts, ich denke aber, wenn die Eltern ein gewisses Alter erreicht haben, sollte man Sie zumindest dabei unterstützen, schwere Aufgaben wie beispielsweise eine Küche abbauen und eine neue montieren. Ich war Montag zum Abbau da und Mittwoch zum Aufbau der neuen Küche. An beiden Tagen kam ich gegen 0 Uhr bzw. hlab 1 in der Nacht ins Bett und morgens wieder raus. Ich fühle mich heute echt gerädert. Am Wochenende ist auch nichts mit ausschlafen, da ich meinen Sohn bei mir habe. Bedeutet also auch wieder mehr als 8 Std Autofahrt.

Das positive ist, ich habe mir eine SelbstlernCD mit Buch gekauft um meine Englischkenntnisse, die gen Null gehen, aufzufrischen. Schön im Auto hören und lernen. Alles aus der Schule ist weg. Kein Scherz, liegt an der inneren Verweigerungshaltung über 20 Jahre. :-) Jetzt brauche ich das aber immer mehr im Job und wenn ich noch 1-2 Stufen der Leiter erklimmen möchte sollte ich das in den kommenden drei Jahren fließend lernen. Ich bin mal gespannt ob ich hier den inneren Schweinehund besiegen kann.

Ich hatte Spanisch und Französisch in der Schule. Ohne Scherz, ich kann heute mehr Spanisch als Englisch. Kennt Ihr das, ein Thema das Ihr lernen müsst aber das euch schlaflose Nächte bereitet? Schön wäre hier ein Chip den man sich unter die Haut setzen lässt und darüber die Sprache abrufen könnte. Wie in Enterprise der Universalübersetzer :-)

Hoffe es geht euch allen gut, wünsche ein angenehmes Wochenende.

Irgendwie

Dienstag, 29. September, 2009

ist es zu dunkel um nach dem Job, anständige Bilder vom Garten zu machen. Folgen also am Wochenende. Sorry. Dann möchte ich Bilder einstellen von meinem süßen Häschen und auch das funktioniert nicht. Ich bin zu blöd oder hab die Einstellungen des Blog´s noch nicht gefunden über den ich das Fehlerfrei hinbekomme. Ich werde mich also am kommenden Weekend mal hinsetzen und forschen. Bei so vielen schönen Bildern von Kalle und Ocean, fühle ich mich genötigt , im positiven Sinne, auch was zu zeigen :-)

Kennt Ihr das, Ihr arbeitet gerne, macht euren Job voller Leidenschaft, Kollegen und Vorgesetzte haben immer ein Wort der Wertschätzung übrig und dann gibt es dennoch Menschen im Job die euch den letzten Nerv rauben? Einerseits weil sie sich für Überlegen halten, andererseits weil Sie glauben der Schutz eines betrieblichen Gemiums könnte Sie auf Dauer vor Ihren Fehlern und meinem langen Atem schützen. Ich finde immer wieder witzig wie schön es ist, diesen Menschen das Gefühl der Überlegenheit zu geben, um dann im richtigen Moment auf die Bühne zu treten. Schlimmer ist für mich aber, das diese Menschen nicht in der Lage sind Ihr Handeln so zu reflektieren, das Sie verstehen wieviele Menschen sie mit Ihrem Verhalten demotiveren. Hier sprech ich nicht von mir. Mein Glück ist, das diese Menschen keine Weisungsbefugnis zu meiner Person besitzen und das ich eh jemand bin der gerne jeden Kampf annimmt wenn er sich den lohnt. Bei “Lohnen” spreche ich auch nicht von monitären Vorteilen sondern eher von kollegialen und menschlichen sowie sozialen Entwicklungen bzw. dem Schutz meines Team´s.

Ich halte euch auf dem laufenden.

Dies & Das

Montag, 14. September, 2009

Der Grillabend mit meinem Team war echt schön und entspannend. Man hatte sich sehr viel zu erzählen, ohne Arbeitsthemen und noch mehr mit ihnen. Eine gesunde Mischung aus allem. Das Wetter spielte Samstag Abend auch noch mit. Erst gegen 23 Uhr wurde es im Garten relativ frisch was die Temperaturen anbelangt. Essen war super. Naja, da ich gesundheitlich eh etwas angeschlagen bin, seit einigen Tagen, beendete ich den Abend gegen Mitternacht. Ich glaube auch mein Team fühlte sich wohl. Wiederholen werden wir es im Winter. Ich grille mit Jes und einigen anderen Freunden jedes Jahr zu Silvester. Da kann ich ein Wintergillen mit dem Team doch zum Standard jedes Jahr einführen. :-)

Wer mich aus dem alten Block kennt, weiß, ich stehe auf Horoskope, autogenes Training und manchmal auch auf andere Dinge der Esoterik. Letztes Jahr habe ich mir mal angeschaut bei meiner Tante wie echtes Kartenlegen vollzogen wird. Die Erstellung eines Horoskops, finde ich an dieser Stelle einfacher als das Kartenlegen. Ich stelle trotz allem fest, ich schaue jeden Tag seit Jahren in mein Tageshoroskop. Klar, vieles ist in den Zeitungen erfunden, einiges passt auf jeden zu einer bestimmten Zeit. Und obwohl wir das wissen, nutzen wir es einerseits zur Belustigung andererseits als halt. Schaut man aber hinter diese Themen, wird man recht schnell feststellen, das den Menschen oftmals Gesprächspartner fehlen. Menschen vereinsamen in unserer Welt und suchen Rat in der spirituellen Entwicklung. Jedem das seine. Aber müssen wir wirklich eine Welt ohne Liebe und Mitgefühl akzeptieren oder kann jeder Einzelne etwas gegen diese Veränderung tun?

Im Zuge meiner Schuppenflechtenerkrankung habe ich das autogene Training immer mal wieder trainiert und intensiviert. Heute mache ich das viel zu selten. In sovielen Stressmomenten kann diese Arbeit Wunder wirken. Aber ich merke, wir Menschen und ich nehme mich da nicht aus, sind oftmals zu bequem um länger an einer Sache dran zu bleiben. Warum ist das so? Warum können einige Menschen das Angefangene immer zu Ende bringen und manch einer eben nicht? Ist hier auch der Kontakt mit anderen Menschen ausschlaggebend für mein Verhalten? Viele Fragen die mir einfach so in den Kopf schießen.

Summer Party

Samstag, 12. September, 2009

In dem Unternehmen bzw. Niederlassung in der ich arbeite, gab es gestern eine After Summer Party. Vollkommen gesponsert von uns Mitarbeitern. Im Zuge der Wirtschaftskrise konnte man damit rechnen das die wenigsten Unternehmen dafür Geld frei geben. Letztlich hatte ich gestern Abend 3,5 Std. Grilldienst mit zwei Kollegen. Unfassbar wie viele Würstchen und Fleisch in der Hauptzeit 19-21 Uhr über die Theke ging. Für gut 200 Kollegen grillten wir wie die Weltmeister und kamen am Ende dieser 2 Hauptstunden auf locker 250 Stücke Grillgut. Eine Erfahrung die mir zeigte, ich möchte niemals eine gutlaufende Pommesbude führen müssen. :-) Stress pur sage ich euch. Nachdem der erste Hipe abgeflacht war, konzentrierte sich alles auf den extra bestellten Elvis Imitator. Stimmlich konnte man wirklich nicht klagen. Eine gute Leistung. Menschlich eher ein Grießgram der im Leben nach höherem strebte, in der Umsetzung anscheinend nicht erfolgreich war. Wir Grillmeister hatten endlich Zeit uns erstmalig länger als 1 Minute zu setzen und ein kühles Blondes zu genießen. Während wir dort saßen und die Kollegen der unterschiedlichsten Abteilungen beobachteten, fiel uns auf, welche neuen Pärchen es im Unternehmen gab, welche heimlichen Zusammenkünfte und welche versteckten Liebschaften. Ich sage euch, beobachtet mal wirklich nur 15 Min. eure Kollegen und Kolleginnen, ihr werdet staunen welche Verbindungen wirklich bestehen die im ersten Moment und im Tagesgeschäft keiner wahrnehmen würde. Soll man Montag im Büro lächelnd, wissend an diesen Kollegen hinüber gehen oder lieber seinen netten Kollegen eine Info geben? Bürotratsch halt. Schauen wir mal.

Das grillen geht gleich weiter, heute ist mein Team bei mir zu Hause. Hoffentlich geht alles glatt. Wenn es um das Grillen geht, bin ich Perfektionist. Euch ein schönes Wochenende. Bis Montag.